Ausbildung und Beratung von Lehrkräften für das Fach Katholische Religionslehre
Gibt´´s Gott? Warum bin ich auf der Welt? Warum sind wir alle unterschiedlich? Warum zerstören Menschen die Erde? Wer war eigentlich Jesus und was hat ihn so besonders gemacht? Wie können wir gut zusammenleben?
Diese und unendlich viele weitere Fragen begegnen uns im Religionsunterricht. Nicht alle brauchen eine vorschnelle Antwort. Es sind Fragen zum Nachdenken, zum Philosophieren und Theologisieren. Und vor allem sind es die Lebensfragen unserer Schülerinnen und Schüler. Sie bilden den Mittelpunkt allen Unterrichtens. Uns geht es im Fach Religion um die Orientierung am Subjekt, also darum, Kindern und Jugendlichen „den Mut zu geben, auf die Gottes-Möglichkeit zu setzen“ (Jürgen Werblick) und diese als Bereicherung und Stärkung für ihr Leben mitzunehmen.
Auf dieser Basis arbeiten wir als Team des RPS Bamberg mit unseren Auszubildenden, die an Grund-, Mittel- und Förderschulen eingesetzt sind. Wir bewegen uns dabei im Kontext von Theologie, Religionspädagogik und -didaktik sowie Schulpädagogik. In diesen Bereichen sind Seminarrektorinnen, Schulrätin und Anleiterinnen professionell für die Seminararbeit ausgebildet.
Unsere Ausbildung teilt sich in zwei Hauptstränge:
- Ausbildung von staatlichen Lehramtsanwärter*innen in Grund- und Mittelschule sowie Studienreferenda*innen an Förderschulen mit dem Fach Katholische Religionslehre
- Ausbildung von kirchlichen Religionslehrer*innen, Gemeindeassistent*innen, Pastoralassistent*innen für die Arbeit als Religionslehrer*innen an Grund-, Mittel- und Förderschulen
Zudem sind wir in der Beratung von kirchlichen und staatlichen Religionslehrkräften sowie Quereinsteiger*innen tätig und maßgeblich an der Entwicklung zeitgemäßer Formate von Religionsunterricht sowie Sicherung der Qualität von Religionsunterricht beteiligt.
Hauptansprechpartnerin des Religionspädagogischen Seminars (RPS)
Wolter Katrin
Ausbildung von Lehramtsanwärter*innen für den Religionsunterricht
Lehramtsanwärter*innen Grundschule und Mittelschule mit Haupt-, Didaktikfach oder MIEST Katholische Religionslehre, werden von uns innerhalb der staatlichen Seminarausbildung für eine Tätigkeit als Lehrer*in im Religionsunterricht ausgebildet. Nach einem erfolgreich bestandenen Referendariat erhalten sie das Zweite Staatsexamen sowie die Missio Canonica, die offizielle Sendung durch den Diözesanbischof.
Ihre Ansprechpersonen
Hauptansprechpartnerin für staatliches Seminar
Wolter Katrin
Ausbildungsleitungen LAA-Ausbildung/staatliches Seminar:
Inhalte der Ausbildung
Die didaktisch-methodische Gestaltung von eigenverantwortlichem Religionsunterricht in Grund- und Mittelschule mit konkreten Schüler:innen ist die zentrale Anforderungssituaion für auszubildende Lehrkräfte.
Seminarveranstaltungen
Der Schwerpunkt der jeweils zweitägigen Seminarveranstaltungen des RPS liegt auf einer Auseinandersetzung mit theologischen Grundlagen christlichen Glaubens, auf dem Verstehen von religionspädagogischen Ansätzen und fachdidaktischen Modellen sowie in der Beschäftigung mit Unterrichtsbeispielen
Praxistag
Im Zentrum dieses Tages stehen konkrete unterrichtspraktische Methoden, die gemeinsam erprobt werden.
Unterrichtsbesuche
Beim Unterrichtsbesuch erfolgt eine Einzelberatung durch die Ausbildungsleitung. Hierbei geht es um deren Professionalisierung durch Reflexion der Unterrichtssituation sowie Beratung vor dem Hintergrund theologischer Kompetenz, (religions-)pädagogischer Grundeinsichten und didaktischer Prinzipien.
Hospitation
Begleitende Hospitationen ermöglichen den Einblick in die Praxis erfahrener Lehrkräfte im Umgang mit Schüler:innen. Sie erweitern das Spektrum von Handlungsoptionen in Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht.
Selbststudium
Die eigene inhaltliche Auseinandersetzung mit theologischer und pädagogisch-didaktischer Fachliteratur ist unverzichtbare Voraussetzung einer professionellen Entwicklung. Die unterschiedlichen Prüfungsformate im Rahmen der Ausbildung
Spiritualität und Persönlichkeit
Wesentliche Grundlage der Profession als Religionslehrkraft ist die Entfaltung einer eigenen christlich geprägten Lebensführung. Spirituelle Begleitung und Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung stützen die Förderung eines beruflichen Selbstbildes sowie die persönliche Gesundheit.
Ausbildung von Studienreferendar:innen Förderschule für den Religionsunterricht
Studienreferendar:innen Förderschule mit Haupt- oder Dritteldidaktikfach Katholische Religionslehre werden von uns innerhalb der staatlichen Seminarausbildung für eine Tätigkeit als Lehrer:in im Religionsunterricht ausgebildet. Nach einem erfolgreich bestandenen Referendariat erhalten sie das Zweite Staatsexamen sowie die Missio Canonica, die offizielle Sendung durch den Diözesanbischof.
Ausbildungsleitung StudRefFöS-Ausbildung
Studienreferendar:innen an Förderschulen aller sonderpädagogischen Fachrichtungen werden von uns innerhalb der staatlichen Seminarausbildung für eine Tätigkeit als Lehrer:in im Religionsunterricht an der Förderschule ausgebildet
Inhalte der Ausbildung
Die didaktisch-methodische Gestaltung von eigenverantwortlichem Religionsunterricht in Grund- und Mittelschule mit konkreten Schülerinnen und Schülern ist die zentrale Anforderungssituaion für auszubildende Lehrkräfte.
Seminarveranstaltungen
Der Schwerpunkt der jeweils zweitägigen Seminarveranstaltungen des RPS liegt auf einer Auseinandersetzung mit theologischen Grundlagen christlichen Glaubens, auf dem Verstehen von religionspädagogischen Ansätzen und fachdidaktischen Modellen sowie in der Beschäftigung mit Unterrichtsbeispielen
Seminartage
Im Zentrum dieser Seminartage stehen eine Unterrichtsmitschau bei einer angehenden Religionslehrkraft sowie deren differenzierte Reflexion durch die Kollegen und Kolleginnen der eigenen Seminargruppe sowie durch die Ausbildungsleitung.
Unterrichtsbesuche
Beim Unterrichtsbesuch erfolgt eine Einzelberatung durch die Ausbildungsleitung oder die Anleitung im Seminar in Anschluss an den Religionsunterricht einer angehenden Religionslehrkraft. Hierbei geht es um deren Professionalisierung durch Reflexion der Unterrichtssituation sowie Beratung vor dem Hintergrund theologischer Kompetenz, (religions-)pädagogischer Grundeinsichten und didaktischer Prinzipien.
Hospitation
Begleitende Hospitationen ermöglichen den Einblick in die Praxis erfahrener Lehrkräfte im Umgang mit Schülerinnen und Schülern. Sie erweitern das Spektrum von Handlungsoptionen in Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht.
Selbststudium
Die eigene inhaltliche Auseinandersetzung mit theologischer und pädagogisch-didaktischer Fachliteratur ist unverzichtbare Voraussetzung einer professionellen Entwicklung. Die unterschiedlichen Prüfungsformate im Rahmen der Ausbildung
Spiritualität und Persönlichkeit
Wesentliche Grundlage der Profession als Religionslehrkraft ist die Entfaltung einer eigenen christlich geprägten Lebensführung. Spirituelle Begleitung und Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung stützen die Förderung eines beruflichen Selbstbildes sowie die persönliche Gesundheit.
Ausbildung von Personen im kirchlichen Dienst für den Religionsunterricht
Religionslehrer:innen, Gemeindeassistent:innen, Pastoralassistent:innen, ... werden von uns für eine Tätigkeit als Lehrer:in im Religionsunterricht an der Grund- und Mittelschule sowie bei Interesse und Eignung an der Förderschule ausgebildet. Im Anschluss an die Ausbildung erhalten sie die Missio Canonica, die offizielle Sendung durch den Diözesanbischof, als offizielle Bestätigung einer erfolgreich bestandenen Zweiten kirchlichen Dienstprüfung.
Ihre Ansprechpersonen
Ansprechpartnerin kirchliches Seminar
Stengl Eva
Ausbildungsleitungen kirchliches Seminar
Anleiterinnen im Seminar zur Beratung der Auszubildenden
Inhalte der Ausbildung
Religionsunterricht
Die didaktisch-methodische Gestaltung von eigenverantwortlichem Religionsunterricht in Grund- und Mittelschule mit konkreten Schülerinnen und Schülern ist die zentrale Anforderungssituaion für auszubildende Lehrkräfte.
Seminarveranstaltungen und Ausbildungstage
Der Schwerpunkt der jeweils zweitägigen Seminarveranstaltungen liegt auf einer Auseinandersetzung mit theologischen Grundlagen christlichen Glaubens, auf dem Verstehen von religionspädagogischen Ansätzen und fachdidaktischen Modellen sowie in der Beschäftigung mit Unterrichtsbeispielen
Im Zentrum der Ausbildungstage stehen eine Unterrichtsmitschau bei einer angehenden Religionslehrkraft sowie deren differenzierte Reflexion durch die Kollegen und Kolleginnen sowie durch die Ausbildungsleitung.
Unterrichtsbesuche
Beim Unterrichtsbesuch erfolgt eine Einzelberatung durch die Ausbildungsleitung oder die Anleitung im Seminar in Anschluss an den Religionsunterricht einer angehenden Religionslehrkraft. Hierbei geht es um deren Professionalisierung durch Reflexion der Unterrichtssituation sowie Beratung vor dem Hintergrund theologischer Kompetenz, (religions-)pädagogischer Grundeinsichten und didaktischer Prinzipien.
Hospitation
Begleitende Hospitationen ermöglichen den Einblick in die Praxis erfahrener Lehrkräfte im Umgang mit Schülerinnen und Schülern. Sie erweitern das Spektrum von Handlungsoptionen in Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht.
Selbststudium
Die eigene inhaltliche Auseinandersetzung mit theologischer und pädagogisch-didaktischer Fachliteratur ist unverzichtbare Voraussetzung einer professionellen Entwicklung. Die unterschiedlichen Prüfungsformate im Rahmen der Ausbildung
Spiritualität und Persönlichkeit
Wesentliche Grundlage der Profession als Religionslehrkraft ist die Entfaltung einer eigenen christlich geprägten Lebensführung. Spirituelle Begleitung und Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung stützen die Förderung eines beruflichen Selbstbildes sowie die persönliche Gesundheit.
Praktikum - Begleitung während des Studiums
Um Religionsunterricht erteilen zu können, werden von den Hochschulen sowie auch vom Erzbistum Bamberg schulische Praktika verlangt. Die Mitarbeiter:innen im RPS begleiten direkt vornehmlich Studienwege, die eine kirchliche Tätigkeit vorbereiten wie
- das Studium Magister Theologiae
- das Studium Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit
- der Würzburger Fernkurs Religionspädagogischer Kurs (nach Grund- und Aufbaukurs Theologie)
In ihnen erfolgt eine enge Verzahnung von theoretischer Ausbildung mit Praxiserfahrung im Religionsunterricht von Grund- und/oder Mittelschule bei einer erfahrenen Lehrkraft als Mentor:in. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir sorgen für Ihnen entsprechende Praktikumsmöglichkeiten.
Ansprechpartnerin
Birklein Sandra
Theologie im Fernkurs - Begleitung von Studierenden der Domschule Würzburg für den Religionsunterricht
Ausbildung von Personen im kirchlichen Dienst
Mit dem Abschluss des Grund- und Aufbaukurses sowie des Religionspädagogischen Kurses von Theologie im Fernkurs der Domschule Würzburg kann das Fach Katholische Religionslehre an Grund- und Mittelschulen unterrichtet werden. Sowohl der Praxisanteil des Fernstudienganges Religionspädagogischer Kurs sowie die anschließende Ausbildung erfolgen im Religionspädagogischen Seminar.
Nachqualifizierung Theologie im Fernkurs Katholische Religionslehre der Domschule Würzburg - Begleitung von staatlichen Lehrerinnen und Lehrern
Für Lehrkräfte mit zweitem Staatsexamen für Grund-, Mittel- und Förderschulen sowie auch für berufliche Schulen besteht die Möglichkeit, sich für das Fach Katholische Religionslehre durch den Fernkurs Katholische Religionslehre der Domschule Würzburg nachzuqualifieren. Mitarbeitende im Religionspädagogischen Seminar übernehmen die Begleitung insbesondere in der schulischen Praxis.
Bitte nehmen Sie vor Beginn eines solchen Studienweges mit Frau Katrin Wolter Kontakt auf. Sehr gerne geben wir weitere Auskünfte zu den Rahmenbedingungen.