Zum Inhalt springen

Feierlicher Dank an Religionslehrerinnen und -lehrer in der Erzdiözese Bamberg

Gruppenbild der Feier am 28.09.2026
Datum:
Veröffentlicht: 29.9.26
Von:
HA Schule und RU

Am Montag, den 28. September 2026, stand in der Erzdiözese Bamberg das wertvolle Engagement von Religionslehrerinnen und -lehrern im Mittelpunkt. In einem festlichen Rahmen würdigte das Erzbistum langjährige 25-jährige und 40-jährige Dienstjubiläen und verabschiedete Lehrkräfte in den wohlverdienten Ruhestand.

 

Den feierlichen Auftakt des Tages bildete ein Gottesdienst von besonderer geistlicher Tiefe, zelebriert von Generalvikar Georg Kestel. In seiner Ansprache schlug er eine Brücke vom Evangelium der Weisheitsbücher zu Matthäus 18,1–5. Die Worte Jesu – sich wie Kinder zu öffnen, demütig, vertrauensvoll und offen für das Reich Gottes zu sein – spiegelten den Dienst der Religionslehrkräfte wider: Sie begleiten junge Menschen feinfühlig auf ihrem Lebensweg, hören ihnen zu und lassen die Botschaft des Evangeliums im Schulalltag lebendig werden. Generalvikar Kestel verlieh der Feier mit seiner Präsenz eine besondere spirituelle Note und betonte die hohe kirchliche Wertschätzung für diesen so wichtigen Bildungsauftrag.

 

Wertschätzung und persönliche Begegnung

Im Anschluss an den Gottesdienst luden die Verantwortlichen ins Café des Bistumshauses ein. Hauptabteilungsleiter Alexander Pfister hieß die Gäste herzlich willkommen und sprach den Geehrten tiefen Dank aus. Er hob hervor, dass ihr Wirken weit über die reine Wissensvermittlung hinausreicht: Sie prägen junge Menschen nachhaltig und geben dem Glauben ein glaubhaftes Gesicht. Auch die vier erkrankten oder verhinderten Kolleginnen und Kollegen wurden ausdrücklich in die Dankbarkeit eingeschlossen.

Im weiteren Verlauf des Programms schlossen sich Herr Hoppe von der Mitarbeitervertretung, Frau Förschl-Roßkopf vom Berufsverband biSS und Frau Schnackig als Ruhestandsbeauftragte mit herzlichen und anerkennenden Worten an. Sie würdigten das langjährige, unermüdliche Engagement der Geehrten und hoben besonders deren tiefe Verbundenheit mit den Schülerinnen und Schülern hervor. Die anwesenden Kolleginnen und Kollegen nahmen im Anschluss ihre Urkunden persönlich entgegen. Ein besonderer Blick galt dabei nochmals Herrn Hoppe, der auf beeindruckende 40 Dienstjahre zurückblicken kann. Seine jahrzehntelange Treue und seine spürbare Glaubensfreude stehen mustergültig für die Kraft des Religionsunterrichts in der Erzdiözese.

 

Ein starkes Zeichen der Gemeinschaft

Die Feierstunde verband gelungenen Rückblick, echten Dank und gegenseitige Ermutigung. Sie machte deutlich, dass das seelsorgerliche und pädagogische Wirken der Religionslehrkräfte weit über den aktiven Schuldienst hinausstrahlt: Es schenkt Hoffnung, stiftet Gemeinschaft und lässt Kirche im Alltag erfahrbar werden.

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ gilt allen Geehrten – im Besonderen auch den Abwesenden – sowie allen, die diesen Tag mitgestaltet und zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.